Nazischeiße im Chemnitzblock

Beim Drittligaspiel am Samstag zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem Chemnitzer FC, bei dem auch eine Bande der Kampagne Fußballfans gegen Homophobie eingeweiht wurde, kam es von Teilen des Chemnitzer Anhangs mehrfach zu rassistischen und extrem rechten Äußerungen. Neben Sprüchen wie »Arbeit macht frei – Babelsberg 03«, der klar auf das Vernichtungslager Auschwitz verweist, und »Antifa Ha Ha Ha« kam es auch zu einzelnen rassistischen Rufen gegen den Babelsberger Spieler Assimiou Touré. Gerade in den ersten 12 Minuten und 12 Sekunden, in dem die Chemnitzer Kurve aus Protest gegen das DFL-Sicherheitspapier einen Stimmungsboykott durchführte, waren diese Rufe immer wieder laut und deutlich zu vernehmen. Urheber_innen des Ganzen waren überwiegend schwer alkoholisierte Männer mittleren Alters, die augenscheinlich weder den Ultras noch den Hooligans zuzurechnen sind. Es handelte sich viel mehr um »ganz normale Fans«. Einer dieser Fans entledigte sich auch zeitweilig seiner weißen Trainingsjacke und präsentierte offen sein DFB-Trikot mit der Rückennummer 88, dem üblichen Szenecode für »Heil Hitler«.

jntlv-chemnitz88

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